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Ab wann wurde die Tomate erst richtig als Nahrungsmittel genutzt und in der deutschen Warenstatistik aufgeführt?

Ursprünglich heimisch in den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas wurde die Wildform der heutigen Paprika schon um 5000 v. Chr. von den dort ansässigen Indianern kultiviert. Spanische und portugiesische Missionare brachten sie schließlich nach Europa, wo sie seit dem 16. Jahrhundert weitere Verbreitung fand. Anfangs nutzte man die Schoten wegen ihres scharfen Geschmacks als Gewürz. Erst durch züchterische Bearbeitung entstanden die heutigen milderen Formen, die als Gemüsepaprika bezeichnet werden.
Werden die Paprikafrüchte bis zu Reife an der Pflanze gelassen, so verändert sich ihre Farbe bei den meisten Sorten von grün nach gelb, orange oder rot. Neben verschiedenen Farben ist auch die Form eine Sortentypische Eigenschaft. So wird zwischen länglichen, eckig-abgestumpften, eckig-spitzen und platten Sorten unterschieden.
Unter den Gemüsearten stellt Paprika einen besonders guten Lieferanten für Vitamin C und A dar - sie enthält soger mehr Vitamin C als Orangen. Dabei sind rote und gelbe Paprika wiederum reicher an Vitamin C als grüne. Den in den Paprika enthaltenen Carotinoiden wird eine krebshemmende Wirkung nachgesagt und das enthaltene Capsaicin wirkt durchblutungsfördernd.
- Stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.
- Beugen Krebserkrankungen vor.
- Gute Lieferanten für die Vitamine C und A.
| Wasser | 91,0 g |
| Eiweiß | 1,2 g |
| Fett | 0,3 g |
| Kohlenhydrate | 4,7 g |
| Ballaststoffe | 2,0 g |
| Vitamin C (grün) | 100 - 150 mg |
| Vitamin C (rot) | 175 - 300 mg |
| Vitamin A | 230 µg |
| Energie | 23 kcal |
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D |
Quellen
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Günther Liebster, Warenkunde Obst & Gemüse, Band 2, Morion Verlagsproduktion GmbH, Düsseldorf, 1990
Katharina Lisson, Gesund mit Obst & Gemüse, Tosa Verlag, Wien, 2004
Fotos