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In unserer Gärtnerei werden mehr als 40 Gemüsesorten angebaut, z.B. Grünkohl:

Erfahren sie mehr über unser vielfältiges Angebot.
24.05.2008 von 14 - 18 Uhr
Maihofführung.
Mit welcher Pflanze ist die Tomate verwandt?
"Hallo, liebe Gäste, herzlich willkommen in unserer Demeter-Gärtnerei."
So begrüßten Markus Walkusch-Eylandt und Thomas Sannmann die neugierige Gruppe aus Kindern und Erwachsenen,
die sich am 17. Juni in der Demeter Gärtnerei Sannmann zur Hofführung getroffen haben.
"Heute möchten wir Ihnen die besonderen Qualitäten des Demeter Anbaues und unseres Hofes vorstellen."
»Kühe geben den allerbesten Dünger für den Boden« Zuerst ging es zu den Kühen und den kleinen Kälbchen auf der Weide. "Wozu braucht ihr die Kühe?"
"Mit dem Rindermist der von uns kompostiert wird schaffen
wir einen lebendigen Boden, der wiederum gesunde lebenskräftige Nahrungsmittel hervorbringt, so dass es uns Menschen
an Körper, Seele und Geist gut geht.
Die Kuhherde braucht als Futter 25 Hektar Weiden, mit dem daraus entstehenden guten Dünger können dann
10 Hektar Gemüse versorgt werden."
Beim Kräuterbeet zeigten die beiden Gärtnermeister den schwarzen Boden, der hier schon seit Generationen
mit Mist und Kompost gepflegt wurde und so noch heute die Grundlage für gute Erträge liefert.
"Oh, die riechen aber intensiv". Am starken Duft der vielen Küchenkräuter die auf dieser Erde wuchsen
konnte man die besondere Qualität gut wahrnehmen.
Der See an dem die Gärtnerei liegt hat hier die Landschaft geprägt und ist ein wertvolles Biotop mit
Wasservögeln und schönen Bäumen, ein Lebensraum für viele Nützlinge.
Am Maisfeld des Nachbarn vorbeigehend wurde die Gefahr der Verunreinigung durch Gentechnik besprochen.
"Leider ist es so, dass kein Verbraucher von dieser Labor Technik profitiert aber wir alle als Versuchskaninchen
im Großversuch missbraucht werden", erklärte Thomas Sannmann und wies darauf hin, dass man in der Gärtnerei Sannmann
in dieser Sache auf eigene Saatgutvermehrung setzt.
An den Möhren die im Glashaus zur Samengewinnung ausgepflanzt
werden zeigten die Gärtnermeister diese Zusammenhänge. Erst im zweiten Standjahr fängt die Möhre zu blühen und zu
fruchten an. Da ist viel Sorgfalt und Geduld bis zur Samenernte erforderlich.
Im Beet daneben durften sich die Kinder frische Gärtnerei Möhren selbst aus der Erde ziehen. "Hmm, die schmecken
echt super, süß und knackfrisch."
»Im schwülwarmen Gewächshaus nebenan ging es dann gemeinsam durch den Gurken-Dschungel«
Hier werden die Pflanzen täglich gepflegt und geerntet. In der nächsten Abteilung durften dann
alle Gäste die Spezialität der Sannmanns, die Cherrystrauchtomate direkt von der Pflanze verkosten.
Ein besonderes Geschmackserlebnis, denn diese Frucht hat eine gute Mischung zwischen natürlicher Säure und
Süße der reifen Tomate.
Auf dem Kompostplatz des Sannmann Hofes werden alle organischen Rohstoffe und der Kuhdünger gesammelt und zu
einer niedrigen Kompostmiete aufgeschichtet. Nun wird dieser Walm täglich umgesetzt und intensiv gepflegt,
Temperatur gemessen und bewässert. Ein riesiger Arbeitsaufwand wird hier geleistet um das Bodenleben
(die Regenwürmer) zu füttern. Denn die Regenwürmer schaffen den fruchtbaren Boden auf dem das gesunde Gemüse
der Gärtnerei Sannmann heranwächst. Auf dem Rückweg wurden die hungrigen Zwergziegen des Hofes mit frischem
Gras gefüttert.
Zum krönenden Abschluss durften die Gäste im Auberginen Haus ein köstliches Gemüsebuffet mit selbst
gemachtem Kräuter-Dipp genießen. Dabei kamen Hofladen, Gemüse-Abo und Marktkunden mit den Gärtnern ins
Gespräch und es wurde sich noch angeregt unterhalten.
Fotos
Kommentare
Hallo Frau Koebke,
Vielen Dank für Ihr Interresse an unseren Veranstaltungen.
Unsere nächste Hofführung findet im Rahmen des Hoffestes statt. Am Sonntag
den 02.09.2007 führen wir jeweils um 12.00, um 14.00 und um 16.00 durch
unsere Demeter Gärtnerei.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Sannmann
Geschrieben am 07.08.07, 11:45 Uhr
Wann ist die naechste Hoffuehrung?
Geschrieben am 07.08.07, 11:35 Uhr