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In unserer Gärtnerei werden mehr als 40 Gemüsesorten angebaut, z.B. Pak-Choi:

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24.05.2008 von 14 - 18 Uhr
Maihofführung.
Wie lautet der Name der griechischen Göttin der Landwirtschaft und der Fruchtbarkeit?
Von Jule Monika Witt / Bergedorfer Zeitung 19.07.2006
Ochsenwerder.
Die Tomate ist ein wahrer Kraftprotz, vollgestopft mit Wirkstoffen, die sogar gegen Krebs schützen können.
Weltweit ist sie das meist gegessene Gemüse. Die Deutschen verzehren im Jahr durchschnittlich sieben bis
acht Kilogramm der runden, roten Früchte, hinzu kommen 20 Kilogramm verarbeitete Tomaten - zum Beispiel
als Ketchup, Tomatenmark oder Suppe. Einer, bei dem sich zur Zeit auch alles um das Nachtschattengewächs dreht,
ist Thomas Sannmann. Der Demeter-Gärtner und seine Mitarbeiter ernten bei den anhaltend hochsommerlichen
Temperaturen täglich 900 Kilogramm des wohlschmeckenden Fruchtgemüses.
Auf 6000 Quadratmetern unter Glas reifen am Ochsenwerder Norderdeich 50 acht Sorten heran, zwei weitere testet
Sannmann. "Unser Bestreben ist es, für diesen Standort die richtige Sorte zu finden", sagt der Biogärtner.
Je nach Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und anderen Faktoren, die auf eine Pflanze einwirken,
können ein und dieselbe Sorte an unterschiedlichen Standorten auch durchaus unterschiedliche Charakteristika aufweisen.
Die acht Sorten, die der Ochsenwerder im Programm hat - darunter Cherry-Strauch, Kirschtomaten, Zuckertrauben,
Eier- und Eierstrauch sowie Piloweri -, treffen den Geschmack der Kunden. Vor allem die "Vierländer Platte",
auch "die Krause" genannt, eine alte Sorte, die Sannmann wieder anbaut. "Viele kennen sie von früher.
Charakteristisch ist ihre dünne Schale und ihr sehr gutes Aroma", sagt er. Ihr Nachteil: Der Anbau ist schwierig,
weil sie sehr krankheitsanfällig ist. Weniger problematisch bei den Tomaten allgemein ist der Schädlings- befall.
"Ihr herber Geruch hält die meisten Insekten fern", sagt Sannmann.
Wie viele Gärtner heutzutage arbeitet auch der Ochsenwerder mit Hummeln. Sie bestäuben die länglichen, kleinen,
gelben Blüten. Die Hummel beißt die Blüte seitlich auf, kommt so im Vergleich zur Biene problemlos an die
Staubgefäße. Außerdem ist die Qualität der Hummel- bestäubung sehr viel besser als die durch die menschliche hand.
Handgriffe gibt es auch so genug im Tomatenanbau. Allein die Tausende Schnüre, die immer wieder ein Stück
heruntergelassen werden müssen, damit die Pflanze weiter wachsen kann. Ganz zu schweigen von der Ernte:
Jede Frucht wird von Hand geerntet und verpackt. Die Ware wird im Biomarkt an der Ochsenwerder Landstraße,
auf Wochenmärkten und an Naturkosthöfe verkauft.
Wer neugierig geworden ist und mehr über die nährstoffreichen, aber kalorienarmen "Sonnenenergie-Speicher"
erfahren möchte, der sollte am Sonnabend, 22. Juli, das "Tomatenfest" besuchen, zu dem das Team der Gärtnerei
Sannmann ab 14 Uhr einlädt. Es werden Führungen durch die Gewächshäuser angeboten, dort können die Besucher
auch direkt von der Pflanze ernten. Zudem haben sie die Möglichkeit, bei einem Geschmackstest ihre Lieblingssorte
zu küren. Kleine Besucher dürfen die Kühe und ihre Kälbchen auf der Weide besuchen. Zwischendurch heißt es immer
wieder "Guten Appetit" bei Tomatenpizza und -suppe aus der Sannmann-Küche.